gehen. sehr schön
bravo: ein größerer artikel gestern in unserer tageszeitung zum thema "kaum platz für passanten. vor hundert jahren gehörten straßen den fußgängern" von Walter Schmidt. gibt den anstoß, heute morgen noch einmal im netz dazu zu recherchieren. mangels zeit nur schnell ein paar links für mich hier abgelegt:
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Renaissance von Umweltverbund und Urbanität, aufsatz Heiner Monheim, professor für geographie, raumentwicklung und landesplanung an der universität Trier. zitat: "Verräterisch ist die Sprache im Verkehrsdiskurs. Sie ist total autofixiert. Eine Fußgängerzone gilt als "verkehrsfrei", obwohl sich dort nach der Sperrung für Autos meist ein Vielfaches an Menschen als vorher bewegt. Aber Fußgänger gelten in der Autogesellschaft nicht als Verkehr, dank erfolgreicher Begriffsaneignung durch die Auto-Lobby. Straße wird nur noch als Autofahrbahn, Mobilität nur als Auto- Mobilität verstanden. Fußgänger sind im Schnitt gemessen an der Zahl ihrer Aktivitäten 4 mal mobiler als Automenschen. Automenschen sind Kilometerfresser, die unterwegs viel Zeit verplempern, die ihnen für die Aktivitäten fehlt. Geher gehen mit Distanz sparsam um, suchen Nähe und bevorzugen Ziele mit vielen, eng benachbarten Gelegenheiten."
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fairkehr online, im aktuellen heft (6/2006) die artikel:
Freier Gang für freie Bürger und Demokratisches Erlebniskino von Dounia Choukri -
Fuss e.V., Fachverband Fußverkehr Deutschland
Dienstag, 19. Dezember 2006
weich, zäh, dauerhaft, angenehm duftend
eindeutig sympathisch ist mir ja die verwandtschaft.
großmütter kochen fürs leben
die
künstlerin und illustratorin Larissa
Bertonasco hat ein wunderschönes buch gemacht, La
nonna la cucina la vita, erschienen im Gerstenberg-Verlag. ein kochbuch
mit den ebenso einfachen wie schmackhaften gerichten ihrer ligurischen großmutter
und ein bilderbuch mit vielen wunderschönen zeichnungen und collagen
der autorin.
aktuell gibt es derzeit von der künstlerin noch postkarten und lesezeichen beim grätz-verlag sowie frühstücksbrettchen bei der büchergilde gutenberg.
Montag, 18. Dezember 2006
schön
alte zirbel-tradition: hinweisen auf eines der schönsten
magazine im deutschsprachigen raum: strapazin.
mehr als ein comic-magazin.
thema des aktuellen heftes: kindheit.
ein sehr schönes geschenk für alle freundInnen von zeichnung und
bildgeschichten.
Samstag, 16. Dezember 2006
gepolstert
mein weihnachtsgeschenk hat eine gepolsterte sitzbank,
wie ich seit gestern abend weiss, weil der grosse karton einmal aufgemacht
werden musste, um zu prüfen, ob auch alles drin ist. noch acht mal
schlafen :-)
p.s.: es handelt sich nicht um ein sportgerät.
Freitag, 15. Dezember 2006
organisch
ich lese gerade, weil ich plötzlich mal wieder lust auf einen SF-schmöker hatte, Diamant von Andreas Brandhorst, in der es eine freundliche spezies namens Kantaki gibt, die über eine einzigartige technologie der raum- und zeitreise verfügen. ihr zugang zur welt unterscheidet sich grundlegend von der menschlichen, auch wenn es berührungspunkte gibt. ihre raumschiffe z.b. werden sozusagen mental gesteuert. ihre gebäude, raumschiffe etc. sind organische gebilde, nicht mit unseren begrenzten raum-zeit-dimensionen zu erfassen. ein von aussen kleines gebäude kann sich im inneren durchaus kilometerweit erstrecken, je nach intention des darin wandelnden wesens. schwierig, so kurz zu beschreiben. Brandhorst macht das entschieden besser.
was ich auch eigentlich nur gerade dachte: diese website hier, seit 99 im netz, erinnerte mich gerade beim spaziergang mit robs an so ein kantaki-gebäude oder raumschiff, an dem "räume" lose aneinander hängen, eine organisch gewachsene struktur, hier tut sich plötzlich was auf und da ist auch noch ein keller mit jeder menge unterseiten. und nichts ist "ordentlich" miteinander verlinkt und sauber strukturiert. irgendwie hängt alles aneinander und weht im atmosphärischen wind des universums und dehnt und streckt sich, wie ichs gerade brauche.
im kantaki-universum klingt das alles ganz toll, aber hier findet sich keiner mehr zurecht.
kettenreaktion als weihnachtsgeschenk
was ein privater fernsehsender da gerade vollmundig probiert, die längste
kettenreaktionsmaschine oder so ähnlich zu bauen, hat es übrigens
1987 bereits in faszinierender form gegeben: Der
Lauf der Dinge von Peter
Fischli und David Weiss. ich habe den film damals irgendwann im fernsehen
gesehen, 30 minuten lang kettenreaktion, und war wie gebannt.
in der buchhandlung
Walther König kann man den film übrigens, anders als bei den
meisten anderen anbietern, als dvd erwerben. anruf genügt. lieferung
erfolgt prompt.
Donnerstag, 14. Dezember 2006
inspektion & runderneuerung
langsam wird es höchste zeit, die motorhaube des zirbel zu öffnen und die maschinen rundzuerneuern. das chassis werde ich in guter alter tradition so lassen, aber die technik im inneren muss dringend verschlankt werden.
damit fange ich also heute an, wenn es auch noch nicht für einen neuen motor reicht.
und die todo-liste ist groß.
