Donnerstag, 21. Dezember 2006

gehen. sehr schön

bravo: ein größerer artikel gestern in unserer tageszeitung zum thema "kaum platz für passanten. vor hundert jahren gehörten straßen den fußgängern" von Walter Schmidt. gibt den anstoß, heute morgen noch einmal im netz dazu zu recherchieren. mangels zeit nur schnell ein paar links für mich hier abgelegt:

 

Dienstag, 19. Dezember 2006

weich, zäh, dauerhaft, angenehm duftend

eindeutig sympathisch ist mir ja die verwandtschaft.

großmütter kochen fürs leben

großmütter liebendie künstlerin und illustratorin Larissa Bertonasco hat ein wunderschönes buch gemacht, La nonna la cucina la vita, erschienen im Gerstenberg-Verlag. ein kochbuch mit den ebenso einfachen wie schmackhaften gerichten ihrer ligurischen großmutter und ein bilderbuch mit vielen wunderschönen zeichnungen und collagen der autorin.

aktuell gibt es derzeit von der künstlerin noch postkarten und lesezeichen beim grätz-verlag sowie frühstücksbrettchen bei der büchergilde gutenberg.

Montag, 18. Dezember 2006

schön

alte zirbel-tradition: hinweisen auf eines der schönsten magazine im deutschsprachigen raum: strapazin. mehr als ein comic-magazin.
thema des aktuellen heftes: kindheit.
ein sehr schönes geschenk für alle freundInnen von zeichnung und bildgeschichten.

Samstag, 16. Dezember 2006

gepolstert

mein weihnachtsgeschenk hat eine gepolsterte sitzbank, wie ich seit gestern abend weiss, weil der grosse karton einmal aufgemacht werden musste, um zu prüfen, ob auch alles drin ist. noch acht mal schlafen :-)
p.s.: es handelt sich nicht um ein sportgerät.

Freitag, 15. Dezember 2006

organisch

ich lese gerade, weil ich plötzlich mal wieder lust auf einen SF-schmöker hatte, Diamant von Andreas Brandhorst, in der es eine freundliche spezies namens Kantaki gibt, die über eine einzigartige technologie der raum- und zeitreise verfügen. ihr zugang zur welt unterscheidet sich grundlegend von der menschlichen, auch wenn es berührungspunkte gibt. ihre raumschiffe z.b. werden sozusagen mental gesteuert. ihre gebäude, raumschiffe etc. sind organische gebilde, nicht mit unseren begrenzten raum-zeit-dimensionen zu erfassen. ein von aussen kleines gebäude kann sich im inneren durchaus kilometerweit erstrecken, je nach intention des darin wandelnden wesens. schwierig, so kurz zu beschreiben. Brandhorst macht das entschieden besser.

was ich auch eigentlich nur gerade dachte: diese website hier, seit 99 im netz, erinnerte mich gerade beim spaziergang mit robs an so ein kantaki-gebäude oder raumschiff, an dem "räume" lose aneinander hängen, eine organisch gewachsene struktur, hier tut sich plötzlich was auf und da ist auch noch ein keller mit jeder menge unterseiten. und nichts ist "ordentlich" miteinander verlinkt und sauber strukturiert. irgendwie hängt alles aneinander und weht im atmosphärischen wind des universums und dehnt und streckt sich, wie ichs gerade brauche.

im kantaki-universum klingt das alles ganz toll, aber hier findet sich keiner mehr zurecht.

kettenreaktion als weihnachtsgeschenk

was ein privater fernsehsender da gerade vollmundig probiert, die längste kettenreaktionsmaschine oder so ähnlich zu bauen, hat es übrigens 1987 bereits in faszinierender form gegeben: Der Lauf der Dinge von Peter Fischli und David Weiss. ich habe den film damals irgendwann im fernsehen gesehen, 30 minuten lang kettenreaktion, und war wie gebannt.
in der buchhandlung Walther König kann man den film übrigens, anders als bei den meisten anderen anbietern, als dvd erwerben. anruf genügt. lieferung erfolgt prompt.

 

Donnerstag, 14. Dezember 2006

inspektion & runderneuerung

langsam wird es höchste zeit, die motorhaube des zirbel zu öffnen und die maschinen rundzuerneuern. das chassis werde ich in guter alter tradition so lassen, aber die technik im inneren muss dringend verschlankt werden.

damit fange ich also heute an, wenn es auch noch nicht für einen neuen motor reicht.

und die todo-liste ist groß.

<<zurück | aktuell | >>vor

der zirbel
nachrichten aus der idylle [2]