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Brautfrisuren & Hochzeitsfrisuren
(Welche Hochzeitsfrisur passt zu mir und was sollte ich bei der Auswahl bedenken? Wie kann ich eine Brautfrisur selber machen?)

Das perfekte Styling für den großen Auftritt im Leben einer Frau beginnt wie alle Vorbereitungen schon lange vor dem schönsten Tag. Nehmen Sie sich, wie für alles andere, Zeit und Muße für die Wahl der Brautfrisur. Schließlich werden Sie die Erinnerungen an diesen einzigartigen Tag, auch auf den Hochzeitsfotos, Ihr Leben lang begleiten. Falls Ihrem Friseur die Aufgabe zufällt, Ihre Hochzeitsfrisur zu stylen, weihen Sie ihn rechtzeitig ein und lassen Sie sich ausführlich über zu Ihnen passende Frisuren beraten. Das Angebot an Brautfrisuren ist nahezu grenzenlos und um die für Sie goldrichtige Frisur zu finden, stellt sich nicht nur die Frage, welcher Typ Sie sind, sondern ob Sie mit der Frisur Ihren Typ unterstreichen wollen oder vielleicht an diesem besonderen Tag einmal ganz anders aussehen möchten.

Generell gilt für alle Frisuren: Die Haare am Vortag zu waschen, macht sie griffiger und damit leichter frisierbar. Ein bisschen Glanz-Gel, möglichst alkoholfrei, verleiht Ihrem Haar zusätzliche Geschmeidigkeit.

Vielleicht planen Sie eine traditionelle Bauernhochzeit im Edeldirndl, dazu passt als Brautfrisur z.B. kunstvoll geflochtene Gretchenzöpfe, gehalten von einer schönen Spange. Besonders geeignet dafür ist kräftiges, längeres Haar. Wenn Ihnen Ihre Freundin beim Hairstyling zur Seite steht, hilft Ihnen vielleicht die Anleitung für die Gretchenfrisur.

Den Gretchenzopf beginnen Sie mit einem Seitenscheitel, teilen dann die Haare in der Mitte und flechten zwei Bauernzöpfe. Aus einer etwas breiteren Strähne drei kleinere machen und beim Flechten jeweils zur linken und zur rechten Strähne eine zusätzliche von der Seite dazu nehmen. Die Enden fixieren Sie mit einem Haargummi. Die Zöpfe im Nacken anlegen und samt den Spitzen mit Klemmen fixieren. Eine Schmuckspange verleiht der Frisur das besondere Etwas und verdeckt gleichzeitig die Klammern. Kleine Blüten, kunstvoll im Haar arrangiert, zaubern ein zusätzliches Highlight in die Frisur.
Eine außergewöhnliche Variante des Zopfes wird mit 2 statt 3 Strähnen geflochten und nicht hochgesteckt.

Finden Sie die für Sie richtige HochzeitsfrisurBei der klassischen Hochzeit in Weiß bieten sich als Hochzeitsfrisur für längeres Haar Chignon, Banane, aber auch der Dutt an — einfach, aber dafür richtig edel.

Für den Chignon benötigt man einen einfachen, leicht antoupierten Pferdeschwanz. Mit einem zweiten Haargummi bindet man das untere Ende zusammen und schlägt es nach unten ein. Die Gummis werden mit jeweils einer Haarnadel befestigt und der Chignon vorsichtig etwas auseinander gezupft. Das Ganze mit Haarlack oder –spray fixieren.
Für die Banane die Haare zur Seite kämmen, zuerst mit einer Klammer und am Hinterkopf mittels 4 Klammern feststecken und etwas toupieren. Danach werden die große Strähne mittig eingeschlagen und die Enden eingedreht bis die Form einer "Banane" erreicht ist. Haarklammern und Haarspray fixieren die Frisur.
Der Dutt entsteht, indem man die Haare streng nach hinten kämmt und relativ hoch zum Zopf bindet. Zuerst wickelt man eine einzelne Strähne um den Haargummi, schlägt dann zwei dicke Strähnen nach innen ein und befestigt diese mittels Haarnadeln. Das Ganze locker aufzupfen und nochmals an den Seiten mit Nadeln befestigen. Schließlich wickelt man die Enden um den Dutt und fixiert diese abermals durch Haarnadeln.

Hochsteckfrisuren eignen sich hervorragend sowohl für feines als auch für sehr kräftiges Haar. Sie sind besonders vorteilhaft bei eher rundlichen Gesichtsformen, da sie die Gesichtsform strecken.

Kräftiges naturgewelltes oder gelocktes langes Haar wirkt offen getragen verspielt und romantisch.

Sehr kurzes Haar gewinnt durch freche Strähnchen, die Gesicht und Nackenpartie schmeicheln, aber auch durch edlen Schmuck wie eingearbeitete Blütensträußchen oder Diademe.

Wer einen flippigeren oder auch glamouröseren Auftritt bevorzugt, lässt sich eine Frisur aus der Glitzerwelt des Films nachstylen oder legt selbst Hand an. Vielleicht gefallen Sie sich mit der Haarpracht der Elaine aus "Die Nebel von Avalon", der Arwen Evenstar aus "Herr der Ringe" oder Sie lassen sich inspirieren von den sechziger Jahren mit ihren hochtoupierten Frisuren à la Audrey Hepburn oder Liz Taylor. Toupierkamm und viel Festiger machen's möglich.

Ein absoluter Frisurenklassiker ist der Bob. Mit seinem streng geometrischen Schnitt verleiht er seiner Trägerin einen ausgesprochen extravaganten Stil, besonders in den Farben schwarz oder blond. Ein präziser Schnitt macht ihn extrem pflegeleicht. Sehr zu Geltung gelangt der Bob bei eher androgynen Typen.

Abhängig von der Dauer der Feierlichkeiten sollte die Frisur nicht nur halten, sondern auch "er-tragbar" sein. Je aufwendiger, umso höher ist die Gefahr, dass zu viele Haarklammern irgendwann die Kopfhaut reizen und störend wirken. Nichts ist unangenehmer, als wenn es ständig zwickt oder juckt. Wer eine Hochzeit plant, bei der die Feierlichkeiten bis in die späten Abendstunden andauern, sollte bedenken, dass über einen längeren Zeitraum sehr straff frisiertes Haar schnell zu Kopfschmerzen führen kann. Eine Schmerztablette, Reserveschmuck, Regenschirm und Haarspray, falls einem das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, sollten Sie an Ihrem großen Tag, für alle Fälle dabei haben.

Zu den Accessoires zählen perlenbesetzte Haarnetze, einzelne Perlen oder Blüten, Strassspangen und Schmucknadeln, Blütenkränze, Federn, Haarreifen und, wer's etwas edler mag, Svarovski Steine und Diademe. Sie werden, wie der Brautschleier, immer erst zum Schluss eingearbeitet bzw. gesteckt und sind in großer Auswahl erhältlich in Drogeriemärkten, Bastelläden, Kaufhäusern, im Internet oder direkt beim Friseur. Haarschrauben halten dauerhafter als Spangen oder Bänder. Wenn sie nicht sichtbar sein sollen, wählt man sie in der eigenen Haarfarbe.
Glanz-Gel lässt Haare schimmern und dezent angewendetes Parfum verleiht dem Haar verführerischen Duft.

Trotz aller Experimentierfreude sollten Sie immer darauf achten, sich nicht zu weit von Ihrem Typ zu entfernen und zuvor ausprobieren, ob Sie sich in dem gewählten Stil wirklich wohl fühlen. Der Trend geht weg vom überstylten und hin zum natürlichen Look.

 

 

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Handverlesen von x7


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